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Checkliste Umzug

Beim Umzug kann fast nichts mehr schief gehen, wenn Sie frühzeitig mit der Planung beginnen.

» Drei Wochen vor dem Umzug

» Zwei Wochen vor dem Umzug

» Eine Woche vor dem Umzug

» Einen Tag vor dem Umzug

» Am Umzugstag

» Nach dem Umzug


Symbol: PDF-DownloadUmzugs-Checkliste (PDF; 153 KB)
 
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Drei Wochen vor dem Umzug

Entscheiden Sie, ob Sie in Eigenregie umziehen wollen oder ein Umzugsunternehmen beauftragen möchten. Wählen Sie dann ein Unternehmen aus oder bitten Sie Familie, Freunde oder Bekannte um Mithilfe. Vergessen Sie nicht, rechtzeitig Urlaub bei Ihrem Arbeitgeber zu beantragen.

Nachdem Sie einen ausreichend großen Transporter für den Umzug organisiert haben, besorgen Sie Kisten und Packmaterial. Auch eine Schubkarre, Tragegurte, Packdecken und Arbeitshandschuhe sind beim Umziehen nützlich.

Vereinbaren Sie Termine für die Übergabe sowohl der alten als auch der neuen Wohnung. Treffen Sie dann mit Vor- und Nachmieter schriftliche Abmachungen zur Übernahme von Einrichtungsgegenständen wie Teppichböden oder Küche.

Beginnen Sie schon jetzt damit, Keller und Speicher auszumisten. Machen Sie einen Abholtermin für Sperrmüll aus oder inserieren Sie Möbel, die Sie nicht mitnehmen möchten. Bei der Gelegenheit sollten Sie überprüfen, ob die Versicherungssumme Ihrer Hausratversicherung noch aktuell ist.

Bestellen Sie den neuen Telefonanschluss und beantragen Sie den Nachsendeservice bei der Post.

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Zwei Wochen vor dem Umzug
Falls Sie Kinder oder Haustiere haben, sorgen Sie rechtzeitig für deren Betreuung am Umzugstag.

Versuchen Sie, so früh wie möglich mit den Renovierungsarbeiten zu beginnen. Wenn Sie Handwerker brauchen, beauftragen Sie diese rechtzeitig.

Beantragen Sie eine Genehmigung zum Reservieren von Parkplätzen für Umzugsfahrzeuge.

Ein Umzug bringt auch immer viele bürokratische Aufgaben mit sich: Wenn Sie am Wohnort ein neues Girokonto eröffnen, stellen Sie Ihre Daueraufträge um und teilen Sie Ihre neue Kontoverbindung allen mit, die eine Einzugsermächtigung für Ihr Konto haben. Melden Sie Kreditkartenunternehmen, Bausparkassen und Versicherungen Ihre neue Adresse.

Melden Sie Ihre neue Anschrift auch:

  • der GEZ
  • Verlagen von Zeitungen, Zeitschriften und Katalogen, die Sie abonniert haben
  • Ihrem Mobilfunkbetreiber
  • Ihrem Arbeitgeber bzw. Ihren Geschäftspartnern

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Eine Woche vor dem Umzug
Damit Ihre Helfer beim Umzug genau wissen, wo alles hin soll, erstellen Sie einen Einrichtungsplan für die neue Wohnung. In Ihrer alten Wohnung sollten Sie schon mal die Gefriertruhe abtauen. Packen Sie die Dinge ein, die nicht mehr benötigt werden, und beschriften Sie die Umzugskisten: Was ist enthalten, ist der Inhalt zerbrechlich und was gehört in welchen Raum. Die Kisten sollten nicht zu schwer werden. Packen Sie daher keine reinen Bücherkisten, sondern mischen Sie zum Beispiel Bücher mit Kleidung. Wickeln Sie Glas und Porzellan in Zeitungspapier ein, damit nichts zu Bruch geht.

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Ein Tag vor dem Umzug
Organisieren Sie Getränke und Verpflegung für die Umzugshelfer. Bauen Sie Ihre Möbel bereits weitestgehend ab und packen Sie eine Tasche mit „Handgepäck” wie Wertsachen und Papiere. Transportieren Sie diese am Umzugstag mit dem eigenen Auto und halten Sie sie am besten griffbereit.

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Am Umzugstag
Um Stress erst gar nicht aufkommen zu lassen, sollten Sie frühzeitig aufstehen und sich Zeit nehmen, in Ruhe zu frühstücken. Halten Sie Putzmittel und Mülltüten bereit, außerdem Waschzeug, Handtücher und Toilettenpapier für die neue Wohnung. Stellen Sie Werkzeug zusammen, auch Handlampen, Verlängerungskabel und Klebeband sind wichtige Umzugsutensilien und sollten zur Hand sein.
Sobald Sie in der neuen Wohnung eintreffen, kleben Sie Möbelstellpläne an alle Türen, damit Ihre Helfer Bescheid wissen.

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Nach dem Umzug
Ist beim Umzug etwas kaputtgegangen? Dokumentieren Sie Schäden und machen Sie Fotos. Private Helfer melden Schäden ihrer Haftpflichtversicherung. Auch Umzugsunternehmen haften – aber nur, wenn das Unternehmen die beschädigten Gegenstände auch verpackt hat.

Außerdem kommen jetzt einige Formalitäten auf Sie zu:

  • Bei der Übergabe der alten Wohnung sollten Sie die Zählerstände notieren.
  • Melden Sie sich beim Einwohnermeldeamt an. Wenn Sie in eine neue Stadt ziehen, müssen Sie sich vorher am bisherigen Wohnort abmelden.
  • Innerhalb von einer Woche sollten Sie Ihr Fahrzeug bei der Zulassungsstelle ummelden. Wenn Sie in einen neuen Landkreis ziehen, müssen Sie das Auto neu zulassen. Bringen Sie dazu die alten Kennzeichen und die Deckungskarte inkl. VB-Nummer mit.

Passen Sie Ihre Versicherungen Ihren neuen Lebensbedingungen an. Wenn Sie zum Beispiel mit Ihrem Partner zusammengezogen sind, ist es sinnvoll, Ihre Rechtsschutz-, Haftpflicht-, und Hausratversicherung entsprechend umzustellen.

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